Finanzierung über die Hausbank

Spricht man von einer Kfz-Finanzierung über die Hausbank, handelt es sich in den meisten Fällen um einen gewöhnlichen Ratenkredit. Das bedeutet: Der Kreditnehmer erhält die vereinbarte Summe von einem Kreditinstitut und zahlt diese in regelmäßigen und gleich bleibenden Raten wieder ab. Hierfür verlangt der Kreditgeber Zinsen, deren Höhe bei den verschiedenen Banken allerdings unterschiedlich hoch ausfallen können.

Grundsätzlich kann jedoch behauptet werden, dass die Zinsen einer Hausbank weit höher als bei einer Autobank liegen. Somit entsteht leicht der Eindruck, die Kreditnehmer einer Hausbank wären in puncto Autofinanzierung finanziell im Nachteil. Hinsichtlich der Zinsen mag dies zwar der Wahrheit entsprechen, letztendlich kann diese Differenz allerdings häufig kompensiert werden. Wurde der Kredit nämlich beispielsweise bei der Hausbank abgeschlossen, so wird man beim Autohändler als Barzahler auftreten können, wodurch man in eine bessere Verhandlungsposition gerät. In den meisten Fällen kann der Barzahler einen Rabatt aushandeln, der eine Kostenreduzierung von bis zu 20 Prozent mit sich bringt. Aufgrund solcher Preisnachlässe ist es sogar möglich, dass die Hausbank-Finanzierung letztendlich günstiger ausfällt als ein Autobank-Kredit.

Sollte bei der Preisverhandlung nur ein mäßiger Erfolg möglich sein, können im Regelfall Zusatzleistungen beansprucht werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um kostenlose Winterreifen oder um eine Gratis-Inspektion handeln. Berücksichtigt man diese Vorteile, so hat es durchaus seinen Reiz, den Kredit über eine Hausbank abzuschließen und auf diese Art und Weise zum Barzahler zu werden.

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