Das Prinzip der 3-Wege-Finanzierung

Die 3-Wege-Finanzierung stellt eine Kreditform dar, die dem Kreditnehmer einerseits eine Ratenzahlung, andererseits aber auch eine gewisse Flexibilität ermöglicht.

Zunächst wird eine Anzahlung verlangt. Diese kann bei den verschiedenen Kreditgebern unterschiedlich hoch ausfallen, beläuft sich im Regelfall allerdings auf 20 Prozent des Kaufpreises. In Folge dessen wird ein gewöhnlicher Ratenkredit vereinbart, der allerdings eine kurze Laufzeit aufweist und nicht dem vollen Restwert entspricht. In den meisten Fällen erstreckt sich die Tilgung über 48 Monate. Sollte der Wunsch vorhanden sein, kann der Kreditnehmer allerdings auch eine kürzere Laufzeit vereinbaren und somit die Zinskosten senken.

Nachdem der erste Kredit vollständig getilgt wurde, stehen drei Optionen zur Auswahl. Der Kreditnehmer kann nun frei entscheiden, ob er den Restbetrag bzw. die Schlussrate direkt begleichen möchte, wodurch der Wagen zu seinem Eigentum wird, oder ob ein weiterer Kredit abgeschlossen werden soll. Bei Letzterem handelt es sich um eine Anschlussfinanzierung, die die Zahlung der Schlussrate über einen individuell festgelegten Zeitraum verteilt.

Möchte man den Wagen nicht länger nutzen, so wird wiederum die dritte Option gewählt. Das bedeutet, dass der PKW dem Händler zurückgegeben wird. Hierbei ist der Zeitwert des Wagens (wobei vor allem auch der Zustand des Wagens von großer Wichtigkeit ist) von höchster Relevanz. Der aktuelle Wagenwert wird dem Kunden gutgeschrieben gut geschrieben. Auf diese Weise kann die Schlussrate getilgt und die Differenz ausbezahlt werden.

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