Auf was muss man achten?

Auch wenn es vielleicht dem eigenen Naturell widerspricht: Als Gebrauchtwagenkäufer muss man kritisch und misstrauisch sein. Arglistige Täuschungen sind in diesem Geschäft nämlich leider an der Tagesordnung. Immer wieder versuchen Verkäufer den Wert des entsprechenden PKWs anzuheben, indem es zu Verfälschungen der tatsächlichen Fakten kommt. Dabei werden Mängel verschwiegen, vorherige Unfälle vorenthalten und Kilometerstände manipuliert.

Für den gewöhnlichen Kunden ist es leider schwierig, solche Betrügereien zu entlarven. Dennoch gibt es gewisse Merkmale, auf die ein Käufer achten muss, um sich vor einer Täuschung zu schützen. So zum Beispiel beim Kilometerstand. Dabei sollte man sich die Begutachtungsblätter der Pickerl-Überprüfung zeigen lassen. Sind die Kilometerangaben darüber nachvollziehbar, so ist die Gefahr einer Manipulation schon einmal deutlich geringer. Um ganz sicher zu gehen, achtet man auch noch einmal auf die Abnutzungserscheinungen. Ist der Kilometerstand z.B. auf gerade einmal 50.000 Kilometer, so dürften Lenkrad und Sitze noch immer in einem guten Zustand sein. Anderenfalls ist zumindest eine gewisse Skepsis angebracht.

Handelt es sich um einen unfallfreien Wagen, sollte auch diese Tatsache noch einmal überprüft werden. Dabei begutachtet man die Formlinie des Autos und sucht nach eventuellen Unebenheiten. Sofern diese vorhanden sind, kann es sich um einen Unfallwagen handeln. Abschließend sollte auch noch einmal der Fahrzeugbrief gesichtet werden, in dem auf die Höchstgeschwindigkeit hingewiesen wird. Konnte diese während der Probefahrt nicht erreicht werden, so deutet dies auf ein technisches Problem bzw. eine bald anstehende Reparatur hin.

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