Diese Form des Fahrwerktunings dürfte sicher einem großen Teil der jüngeren Tuner-Generation zumindest aus amerikanischen Musikvideos bekannt sein, denn hier tauchen die sogenannten Low-Rider immer wieder auf. Das Besondere an diesen Fahrzeugen: Mithilfe hydraulische Pumpen können die Räder angehoben werden, wodurch zum Teil sehr grotesk wirkende Bewegungen möglich sind, sofern die Räder einzeln angesteuert werden können. Sobald die Vorderreifen dagegen parallel bedienbar sind, ist der Low-Rider zu Sprüngen in der Lage.
Das Prinzip für diese Form des Fahrwerktunings stammt ursprünglich aus den USA, hat sich in den letzten Jahren aber auch in Europa eine Fangemeinde erobert und begeistert immer wieder die Besucher der verschiedenen Automessen und Tuning-Events. Was aber steckt genau hinter einem Low-Rider? Das Grundprinzip ist relativ einfach und mit wenigen Worten erklärt. Die Serienstoßdämpfer werden durch spezielle Hydraulikzylinder ersetzt, in denen der Öldruck mithilfe von Hydraulikpumpen und Elektromotoren geregelt werden kann.
Neben den Zylindern beeinflussen auch die Kenndaten der verwendeten Federn - speziell die Federhärte - die Bewegungen eines Low-Riders und sollten im Rahmen des Umbaus an den gewünschten Effekt angepasst werden. Zu den Umbauten am Fahrwerk kommen in der Regel noch Veränderungen, was die Stromversorgung der Elektromotoren betrifft, da für die Pumpen eine einzelne Autobatterie im Allgemeinen nicht ausreicht.
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