Der Begriff des Karosserie-Tunings umfasst ein relativ weit gefasstes Feld der verschiedensten Umbauten, mit denen das äußere Erscheinungsbild des betreffenden Fahrzeuges entweder nur in einigen Details oder auch komplett verändert werden kann. Speziell in den 1970er Jahren, als sich das Autotuning fast zu einem Sport entwickelte, waren extravagante Karosserie-Tunings sehr beliebt. Allerdings hat sich dies grundlegend geändert, heute sollte der ursprüngliche Charakter bei einem Tuning erhalten bleiben.
Für weite Teile der Tuning-Szene stehen heute der Innenraum und das Chip-Tuning wieder wesentlich stärker im Vordergrund. Veränderungen an der Karosserie werden aber immer dann für den Tuner wichtig, wenn sie einer Verbesserung der Leistung dienen. Mitunter werden hier auch Veränderungen nötig, um die Fahreigenschaften an das Motortuning anzupassen. Was gehört aber alles zum Karosserie-Tuning? Diese Frage lässt sich leider nicht ohne weiteres beantworten, da hier immer wieder der Geschmack des Tuners eine wichtige Rolle spielt.
Wo manche Fans mit einer besonderen Lackierung und dem Anbau eines Spoilers zufrieden sind, beginnt das Karosserie-Tuning mit einem Cleaning und dem Anbau neuer Teile. Der Begriff Cleaning beschreibt das Säubern des äußeren Erscheinungsbildes von störenden Elementen, zu denen etwa die modelltypischen Schriftzüge gehören. Einige Tuner gehen aber auch heute noch soweit und tauschen ganze Baugruppen der Karosserie gegen Einzelanfertigungen aus. Allerdings sollte ein solches Tuning nur mit entsprechendem Know-how durchgeführt werden.
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