In Europa gibt es die günstigsten Preise vor allem in Spanien, Belgien, Dänemark und den Niederlanden. Dies liegt vor allem daran, dass dort das Steuersystem anders als in Deutschland strukturiert ist. Man muss dort bei einem Autokauf eine sehr hohe Luxussteuer bezahlen und bei der Zulassung sind weitere Zulassungssteuern fällig. Wenn man nun als Deutscher in diesen Ländern ein Auto kauft, muss man diese Steuern nicht abführen, sondern kann es ohne Probleme hierher überführen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass hier in Deutschland dann die Mehrwertsteuer für ein solches Auto beim Finanzamt nachgezahlt werden muss. Dies muss man dringend vor der Anmeldung des Fahrzeugs durchführen, da es sonst zu Sanktionen in Form von Bußgeldern kommen kann.
Zwar sind die Autos in diesen Ländern besonders günstig, aber auch in Frankreich oder Italien kann man sehr preiswert ein Auto kaufen. Auf der anderen Seite gibt es auch Länder, die sich nicht für einen EU-Import lohnen. Dazu gehört zum Beispiel Großbritannien. Die Autos sind dort in der Regel teurer, die Überführungskosten sind vergleichsweise hoch. Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass der Fahrer in Großbritannien auf der rechten Seite sitzt - was meist bedeutet, dass man sich umgewöhnen oder das Auto umbauen lassen muss.
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