Faktor Hubraum

In jedem Motor eines PKW befinden sich Zylinder mit Kolben. Die Kolben bewegen sich, wenn der Motor in Betrieb ist. Das Volumen, welches alle Kolben zusammen bei der Bewegung verdrängen, nennt man Hubraum. Der Hubraum spielte bereits beim alten Kfz-Steuerrecht eine wichtige Rolle. Die Steuersätze waren anhand der Schadstoffklassen festgelegt, das Ausmaß des Hubraumes war aber entscheidend dafür, ob sich der Steuersatz vervielfacht oder nicht.

Auch in dem neuen Kfz-Steuerrecht kommt dem Hubraum weiterhin eine gewisse Bedeutung zu. Anhand seiner Gestaltung wird ein Sockelbetrag errechnet. Dabei wird eine Unterscheidung zwischen Dieselfahrzeugen und Benzinern gemacht. Ergänzt wird der Einfluss des Hubraums auf die tatsächlich zu zahlende Kfz-Steuer durch den Faktor Kohlendioxid-Emission.

Was gleich bleibt ist die Faustregel, die besagt, dass je mehr Hubraum vorhanden ist, desto mehr Steuer für das Fahrzeug bezahlt werden muss. Dennoch kann es zu Veränderungen hinsichtlich der tatsächlichen Höhe der zu leistenden Steuer kommen. Zuvor war auch der Plan im Gespräch eine Obergrenze für die Steuer, die anhand des Hubraumes errechnet wird, festzusetzen. Dieses hätte allerdings indirekt größere PKW in einem gewissen Maße bevorzugt, da hier dann kein weiterer Steueranstieg zu verzeichnen gewesen wäre.

Die neue Kfz-Steuer
Allgemeines zur Kraftfahrzeugsteuer
Welche Fahrzeuge sind betroffen?
Dauer der Steuerpflicht
Steuersätze
Für wen gilt die neue Kfz-Steuer?
Wie wird die neue Kfz-Steuer berechnet?
Faktor Hubraum
Faktor Kohlendioxid-Emission
Neue Rollenverteilung zwischen Bund und Ländern
Kontroversen um die neue Kfz-Steuer und Perspektiven
Exkurs: Die neue Abwrackprämie

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