Die guten Reifen sollten hinten montiert werden

Immer mehr Autos rollen auf schlechten Reifen durch die Gegend. In kleineren Tests im Rahmen der Aktion Wash & Check der Initiative Reifen-Sicherheit kam heraus, dass bis zu 5% der untersuchten PKWs Reifen mit Mängeln hatten, wobei die mangelhafte Profiltiefe der Hauptgrund war. Allerhöchste Zeit also, dass sich der eine oder andere Autobesitzer -und fahrer sich einmal grundlegend Gedanken um seine Bereifung macht.

Autoreifen


Eine gute Situation, um sich wenigstens elementar um die Reifen zu kümmern, ist der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen und umgekehrt, sodass minimal zweimal im Jahr ein ordentlicher Check durchgeführt werden kann, zu empfehlen ist ein kurzer Check natürlich vor jeder Fahrt.

In der Regel werden die Reifen aus der letzten Saison dann wieder montiert, sei es von einer Fachkraft oder in Eigenregie. Bei einem Wagen mit Frontantrieb, welcher recht gängig ist, kommt es zu einer verstärkten Abnutzung der Reifen an der Vorderachse, da hier die Brems- und Antriebskräfte sowie natürlich die Lenkmanöver auf die Reifen einwirken, was den Abtrieb erhöht.

Bei einer Laufleistung von circa 10.000 Kilometer pro Saison gilt die recht allgemein bekannte Regel, dass die Reifen dann bei diesem Wechsel so gewechselt werden können, dass die stärker abgenutzten Reifen nach hinten kommen, sodass sich wieder ein Gleichgewicht einstellt. Sind die 10.000 km schon vorher erreicht, empfiehlt sich dieser Wechsel unbedingt zu diesem Zeitpunkt, damit die Unterschiede nicht zu groß werden, denn dann gilt diese Regel nicht mehr.

Deutlicher wird dies vorallem dann, wenn nur 2 Reifen anstatt des gesamten Satzes gewechselt werden, da vielleicht das eine Paar noch einige Tausend Kilometer schafft und das nötige Kleingeld auch nicht von ungefähr kommt.

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In diesem Fall sollten die neuen und guten Reifen immer nach hinten kommen, denn auch wenn nun die Logik sagt, lieber die guten Reifen nach vorne, da stellt sich dann eher ein Gleichgewicht zu den alten Reifen ein, ist dies der falsche Weg.

Zum einen werden die neueren Reifen je nach Abnutzung der älteren Reifen selten irgendwann auf denselben Abnutzungsgrad kommen, eher werden die älteren Reifen vollkommen abgenutzt sein. Und der wichtigste Grund für diese Maßnahme ist natürlich die Sicherheit. Die Richtungsstabilität eines Wagens ist nämlich auch bei einem Frontantriebler abhängig von den Reifen der Hinterachse, die dann natürlich dementsprechend gut sein sollten, gerade bei einem großen Ungleichgewicht in der Abnutzung empfiehlt sich von daher diese Maßnahme. Am besten ist und bleibt aber natürlich, auf allen 4 Reifen ein hervorragendes und sicheres Profil zu haben.

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