Aston Martin

Gegründet wurde Aston Martin 1914. Die Gründer hießen Robert Bamford und Lionel Martin. Zunächst handelten sie mit Singer-Autos und nahmen mit diesen Wagen auch an diversen Rennen teil. Sie wollten jedoch bessere und für Rennen geeignetere Fahrzeuge bauen. Lionel Hill nahm an einem Rennen von Aston Hill teil. Das war zugleich die Geburtsstunde von Aston Martin.

Die erste Zulassung eines Aston Martin erfolgte im Jahr 1915. Er trug den Spitznamen "Coal Scuttle". Robert Bamford hatte allerdings kein Interesse an der Firma mehr und verließ sie. An seiner Stelle trat Graf Louis Vorow Zborowski in die Firma ein. Als Rennfahrer von Aston Martin brach er im Mai 1922 zehn Weltrekorde bei einer Geschwindigkeit von 122 km/h. Im Oktober 1924 starb er beim großen Preis von Monza. Das brachte Lionel Martin in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten. Auch die neuen Geldgeber konnten den Konkurs von 1925 nicht stoppen. Martin schied aus dem Unternehmen aus.

Jetzt übernahm Lord Charnwood die Führung des Unternehmens, nachdem er schon mehrmals zuvor der Firma finanziell beigestanden hatte. Die Firma begann, neue Automodell zu entwickeln. Ab dem Jahr 1927 entstanden Aston Martins mit den Bezeichnungen "Le Mans", "Ulster" und "Mark II".

1932 übernahm Gordon Sutherland die Geschäftsführung des Unternehmens und man entschied sich, Autos für den zivilen Markt zu bauen. So entstanden die ersten offenen Viersitzer, Coupes und Saloons.

Im Jahr 1939 entstand ein Prototyp, dessen Technik zukunftsweisend sein sollte. Doch der Krieg kam dazwischen und Gordon Sutherland hatte keine Zeit gehabt, das Auto mit dem Namen "Atom" weiter zu entwickeln. Seit der Firmengründung bis zum Jahr 1945 wurden nur 700 Autos dieser Marke gebaut.

Nach dem Krieg begann die Ära des David Brown. Er kaufte die angeschlagene Firma Aston Martin Motors Ltd. auf . Der bisherige Geschäftsführer Gordon Sutherland sowie Claude Hill, der Konstrukteur, bekamen leitende Posten in der Firma und im Jahr 1948 wurde die Produktion wieder aufgenommen.

Im Jahr 1954 verlegte das Unternehmen den Sitz nach Newport Pagnell, wo bis heute das Unternehmen ansässig ist.

Im Oktober des Jahres 1963 erschien ein neues Modell auf dem Markt. Die Nachfrage war gestiegen und die Marke wurde zum Inbegriff von exklusiven Sportwagen.

Ab 1971 verschlechterte sich die Situation und das Unternehmen brachte Verluste ein. Im Jahr 1972 entschied sich David Brown zum Verkauf des Unternehmens. In der nachfolgenden Zeit haben die Besitzer des Unternehmens oft gewechselt.

1986 zeigte die Firma Ford Interesse an dem Unternehmen und die Fahrzeuge wurden weiterentwickelt. Im Jahr 1991 übernahmen Ford-Manager die Leitung der Marke.

Im März 2007 hat Ford die Trennung seiner meisten Anteile des Unternehmens verkündet. Laut Informationen von Spiegel Online übernimmt der ehemalige Teamchef von Formel 1, David Richards, für rund 660 Millionen Euro Anteile der Firma Aston Martin. Der Rest soll bei Ford verbleiben.

Viele weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite von Aston Martin: www.astonmartin.com

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