BMW

BMW wurde offiziell am 7.März 1916 gegründet. Zunächst entwickelte man Motorräder. Das "R32" war der Grundstein dazu.

Im Jahr 1928 kaufte BMW den Hersteller des Kleinwagens "Dixi", die Fahrzeugfabrik Eisenach AG. Hier wurde 1929 das erste Automobil von BMW in Serie produziert. Dieser war zunächst ein in Lizenz gebauter Wagen des Austin Seven. Im Jahr 1932 wurde dann der "echte" BMW gebaut.

Im 2. Weltkrieg konzentrierte man sich bei BMW ausschließlich auf den Bau von Flugzeugmotoren. Nach dem Krieg produzierte man zunächst Motorräder, Fahrzeugbremsen und Kochtöpfe. Im Jahr 1951 wurde das erste Nachkriegsauto vorgestellt, der BMW 501. Doch die Produktion dieses Luxusfahrzeuges war so kostspielig, dass der Wagen nur Verluste einbrachte.

Nachdem hohe Verluste in den Jahren 1958 und 1959 eingefahren wurden, kam es zur legendären Hauptversammlung am 9. Dezember 1959. Es wurde ein Angebot von Daimler-Benz AG vorgelegt, das Unternehmen zu kaufen. Das hätte eine Enteignung der Kleinaktionäre bedeutet. Es bildete sich jedoch eine Ablehnungsfront aus den Betriebsräten, der Belegschaft und der Kleinaktionäre. Mit Hilfe des Aktionärs Erich Nold und des Rechtsanwaltes Dr. Friedrich Mathern wurde die Bilanz angefochten. In der Tat war die Bilanz fehlerhaft, so dass eine Übernahme von Daimler-Benz verhindert werden konnte.

Zwar blieb BMW eigenständig, aber es fehlte immer noch das Geld, um ein Mittelklassewagen zu entwickeln. Der Industrielle Herbert Quandt übernahm die nicht verkauften Aktien und führte eine Kapitalerhöhung durch.

Im Jahr 1962 wurde dann der BMW 1800 und BMW 2000 vorgestellt. Das führte die Firma zum Erfolg. Aber der Boom kam im Jahr 1966.

Die Jahre von 1970 bis 1993 waren geprägt von der Ära Eberhard von Kuenheim. Mit ihm stieg der Umsatz rasant an und die PKW-Produktion steigerte sich um das 4-fache. Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs und es entstanden neue Standorte in Deutschland, Südafrika, Österreich und in den Vereinigten Staaten.

Im Jahr 1994 übernahm BMW die britische Marke Rover. Das war allerdings eine schwerwiegende Fehlentscheidung. Das Unternehmen musste Verluste von 9 Milliarden DM hinnehmen. Anfang 2000 trennte man sich von Rover.

Viele weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite von BMW: www.bmw.de

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