Dieser Sportwagen aus der Stuttgarter Edelautoschmiede setzt mit der Bezeichnung Carrera eine lange Tradition bei Porsche fort - schließlich trug bereits einer der legendären 911er diesen Namenszusatz. Allerdings handelt es sich beim GT um kein Modell, dass sich im Ruhm vergangener Tage sonnt, sondern um einen neuen Supersportwagen, der sicher jeden Automobil-Fan begeistert. Ursprünglich sollten der Motor und andere Teile des Carrera GT beim 24-h-Rennen von Le Mans zum Einsatz kommen - stattdessen dienten sie aber als Grundlage für einen Sportwagen für die Straße.
Den ursprünglichen Verwendungszweck lässt dieses Traumauto der Gegenwart immer noch erkennen. Angetrieben von einem 10-Zylinder Motor, welcher dem Porsche eine Leistung von sagenhaften 612 PS verleiht, erreicht der Carrera GT damit eine maximale Geschwindigkeit von 334 km/h. Eine Besonderheit des GT ist die Fertigung tragender Teile aus CfK. Bei diesem Werkstoff handelt es sich um kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff, der allerdings aufgrund seiner nachteiligen Brucheigenschaften nur selten beim Bau von Serienfahrzeugen zum Einsatz kommt. Porsche begann mit der Produktion des Carrera GT im Jahr 2003, gab aber bereits zwei Jahre später bekannt, dass die Fertigung im April 2006 wieder eingestellt werden würde.
Vom Automobil-Hersteller selbst war eine Produktionszahl von 1.500 Exemplaren angestrebt worden, am Ende wurden aber nur 1.270 Serienfahrzeuge verkauft. Mit Hilfe verschiedener Tuning-Sets lässt sich die Leistung des Porsche Carrera GT sogar noch weiter steigern. So erklärt sich auch, warum einige Porsche Carrera GT mit 700 PS die Straßen der Welt unsicher machen.
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